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News

Sa

22

Jun

2019

7. Verler Sommerschach: Sven Behler gewinnt vor Rückkehrer Manuel Ebert

 

Der Wanderpokal um das 7. Verler Sommerschach ging an einen alten Bekannten. Sven Behler von der SG Turm Rietberg sorgte am Ende mit 6,5 Punkten aus sieben Partien für klare Verhältnisse. Vorentscheidend für den Turniersieg war die fünfte Runde, als er sich im direkten Duell gegen Titelverteidiger Manuel Ebert durchsetzte. Unser neues Spitzenbrett musste bei seiner Rückkehr an die Verler Wirkungsstätte mit 6 Punkten und dem zweiten Platz vorlieb nehmen. 5,5 Zähler standen nach sieben Runden für den Drittplatzierten Oliver Flöttmann zu Buche.

 

Traditionell bei bestem Sommerwetter und einer breiten Speisen- und Getränkepalette hatte sich ein buntes 31-köpfiges Teilnehmerfeld am Bonhoeffer-Haus eingefunden, das auch Turnierneulingen eine schöne Bühne bot. So heimste Titus Kleinegesse auf Anhieb den U12-Preis ein. Dabei hatte er genau so viele Punkte erspielt wie Fabian Erichlandwehr, dann aber das entscheidende Glück eines zusätzlichen spielfreien Zählers auf seiner Seite. Der U16-Pokal ging an Drittklässler Nico Glatt, der so gerade noch den überraschenden Ansturm des punktgleichen Neulings Bedir Capam abwehren konnte.

 

Auf ein Neues im nächsten Jahr!

 

Di

21

Mai

2019

7. Verler Sommerschach am 22. Juni!

 

Freunde des gepflegten Freiluft-Schachs sollten sich schon einmal den 22. Juni vormerken. An diesem Samstag geht ab 14 Uhr die siebte Auflage des Verler Sommerschachs über die Bretter. Gespielt wird wieder im Bonhoeffer-Haus, Bonhoefferweg 4, und auch am Modus mit sieben Runden Schnellschach à 15 Minuten pro Spieler und Partie ändert sich nichts. Wie gewohnt bieten wir auch eine kostenlose kulinarische Begleitung von Kaffee bis Bier, Kuchen bis Steaks an und würden uns freuen, wenn sich wieder möglichst viele Teilnehmer beim Abschlussgrillen einfänden. Gesucht wird vorher noch der Nachfolger des Vorjahressiegers Manuel Ebert. Die Hall of fame führt weiterhin Oliver Flöttann an, dem als einziger zwei Turniersiege gelangen. Definitiv einen neuen Sieger wird es beim zum dritten Mal ausgespielten U16-Jugendpokal geben, denn Titelverteidigerin Annika Kröning hat diese Altersklasse bereits passiert.

 

Alle Interessenten sind herzlich willkommen! Macht für die Organisation bitte unbedingt von der Voranmeldung (bis 15. Juni) Gebrauch! Die Ausschreibung im pdf-Format gibt's unter mehr lesen.

 

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So

19

Mai

2019

Verbandsliga: Abschlussniederlage mit Grillfleisch

 

Immerhin gleich doppelt versüßt oder genauer gesagt verwurstet wurde am Sonntag die Abschlussniederlage der SF Verl in der Verbandsliga. Nach dem klaren 2:6 bei der vorzeitig in die Regionalliga aufgestiegenen SG Turm Rietberg revanchierten sich die Gastgeber (Glückwunsch!) vor Ort mit Bier und Bratwurst, ehe wir bei Mike Brück noch ein Abschlussessen nachlegten.

 

Zu holen war vorher vorzeitig nichts. Dem zwischenzeitlichen 1:1 durch Dustin Siebert folgte noch vor der Zeitkontrolle der 1,5:4,5-Rückstand. Jim Knop war ausnahmsweise als Erster fertig, hatte zu diesem Anlass aber leider ersatzlos einen Turm verloren. Für Werner Müller war nach weißem Einschlag per Mattführung Schluss, und das Endspiel von Thomas Biernath war wohl nur scheinbar vorteilhaft und erwies sich spätestens nach einem Bauernverlust als Bumerang. Unser erstes Brett absolvierte insgesamt aber erneut eine sehr passable Saison. Auch der spätere Gastgeber musste kurz darauf die Waffen strecken, weil der Schwarze einen unorthodoxen, aber sehr zielstrebigen Bauernsturm bei beidseitiger langer Rochade siegreich zum weißen König trieb. Es folgte eine Zugwiederholung von Helge Rettig, unserem mit sechs Punkten erfolgreichsten Spieler, gegen den langjährigen Verler und nun auch schon sehr langjährigen Rietberger Sven Behler. Als bei Philipp Lewe nach vorzeitigem Bauernverlust im Spiel gegen den trotzdem immer wieder gern gesehenen Doppel-Sommerschach-Sieger Oliver Flöttmann nach hinten raus nichts mehr ging, bereicherte Jens Hanswillemenke seine Remissammlung in der letzten Partie vor dem Grillfleisch um einen weiteren halben Punkt.

 

Aus einer komischen Saison ohne Absteiger gehen die Verler Schachfreunde als Siebter hervor, weil die Mannschaft bei engem personellen Korsett konstant zusammen stand und meist geschlossen bis zur letzten Partie ausharrte. Das reichte immerhin zu drei Saisonsiegen und ist mehr, als ursprünglich vielleicht zu erwarten gewesen war.

 

Sa

06

Apr

2019

U20: 5:1 im Rückspiel

 

Nach unentschiedenem Verlauf der Erstauflage ließ unsere U20 im Rückspiel gegen den Gütersloher SV II ein sicheres 5:1 folgen. Auch eine kurzfristige mittägliche Abmeldung brachte den Erfolg nicht in Gefahr. Nico Glatt konnte sich ohne Gegenspieler seiner Harry-Potter-Lektüre widmen, und auch Nico Kerkhoff musste nach einem frühen Figurengewinn nicht lange auf seinen Punkt warten. Danach schlug Jan Vorderbrüggen bei wechselseitigen Rochaden mit seinen Schwerfiguren am Damenflügel zu. Den Sieg perfekt machte jetzt Klaas Stromberg, der eingangs in Nachteil geriet, dann die Chance nutzte, um zurückzuschlagen und nicht mehr in Gefahr geriet. Vorne musste Philipp Lewe bis ins Endspiel kämpfen, ehe sein Turm auf der a-Linie einen Bauerngewinn eröffnete, dem ein siegreicher Übergang ins Bauernendspiel folgte.

 

Sa

23

Mär

2019

Rietberger Stadtmeisterschaft: Drei Mal Top Ten

 

Zu ihrem 30. Geburtstag scharte die SG Turm Rietberg am Samstag 41 Spieler aus sechs Vereinen zur Neuauflage der Stadtmeisterschaft im Schnellschach um sich, die erstmals in der Mensa der Gesamtschule stattfand. Für die sechs Vertreter der Verler Schachfreunde reichte es nach sieben Runden drei Mal zum Sprung in die Top Ten.

 

Dabei durchbrach Thomas Biernath als erster die Siegesserie von Turnierfavorit Jürgen Bock (SK Delbrück), der sich später mit dem zweiten Platz begnügen musste. Rietbergs amtierender Landespokalsieger Cedric Kollenberg war nämlich auch im direkten Duell nicht zu stoppen und sicherte sich mit starken 6,5 Punkten verdientermaßen den Turniersieg. Platz drei ging mit Stefan Hiller an den SV Königsspringer Herford (5/7), Jens Hanswillemenke schrammte punktgleich haarscharf an einem Podestplatz für die SF Verl vorbei. Jeweils 4,5 Punkte standen am Ende für Thomas Biernath (8. Platz) und Daniel Grusdas (Zehnter) zu Buche. Zwei Punkte und ebenfalls sehr schöne Sachpreise gingen an Reinhold Kordtokrax, Jochen Bisjak und Nico Glatt, den Zweiten der U14-Wertung.

 

Eine wieder einmal großartige Verpflegung und die tolle Turnieratmosphäre sorgten dafür, dass alle Spieler das Jubiläum der Rietberger Türme in guter Erinnerung behalten und im nächsten Jahr gerne wiederkehren werden. Vielen Dank an dieser Stelle noch einmal aus Verl!

 

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So

17

Mär

2019

Bezirksklasse: Auflösungserscheinungen

 

Die zweite Mannschaft bewirbt sich zurzeit wahlweise um eine Rückstufung zur Sechser-Mannschaft in der Kreisliga oder ihre Auflösung zum Saisonende. Vor einem Jahr noch stolzer Bezirksligist, sind aktuell nur noch knapp 20 Prozent kampflose Partien „spitze“. Mannschaftsführer Jochen Bisjak, der bereits angekündigt hat, diese undankbare Aufgabe in der nächsten Serie nicht mehr übernehmen zu wollen, brachte am Sonntag beim 1:7 gegen den Gütersloher SV V nur noch fünf Spieler ins Bonhoeffer-Haus.

 

Nach drei kampflosen Spielen und weiteren Niederlagen für Jens Westerbarkei und Jochen Bisjak war die Messe schnell gelesen, zumal auch Thomas Maaß am Spitzenbrett einen schlechten Tag erwischte. Dass die Verler Schachfreunde nicht mit der Höchststrafe eines 0:8 das Feld räumen mussten, war dem Engagement von Gerald Römmling und Jugendspieler Jan Vorderbrüggen zu verdanken, die in schwieriger Stellung jeweils noch ein Remis erzielten.

 

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Sa

16

Mär

2019

U20-Verbandsklasse: Den Sieg verschenkt

 

Im ersten von leider nur zwei Saisonspielen wusste unsere U20-Mannschaft mit ihrer doppelten Überzahl nichts anzufangen. Obwohl Philipp Lewe sowie Jan Vorderbrüggen kampflos punkteten reichte es gegen den Gütersloher SV II nur zu einem 3:3.

 

Dabei verliefen die Partien eingangs durchaus verheißungsvoll. Nico Glatt strebte trotz einiger Ungenauigkeiten mit seinem Freibauern bei zwei Mehrbauern Richtung Umwandlung. Leider übersah sein ursprünglich aktiver König dann aber eine Mattstellung. Mit guten Ideen ausgestattet, lief der Abzug bei Klaas Stromberg jedoch ins Leere, kostete erst zu viel Material und schließlich die Partie. Einzig Nico Kerkhoff brachte sein Spiel ganz sicher zur neuerlichen Führung nach Hause. Das reichte aber nicht mehr zum Gesamtsieg, weil Annika Kröning in der Eröffnung eine vorteilhafte Fortsetzung übersah, daraufhin immer kritisch stand und folgerichtig ebenfalls noch verlor.

 

So

10

Mär

2019

Verbandsliga: Oelde in die Regionalliga verabschiedet

 

Die Rückkehr des SV Ennigerloh-Oelde in die Regionalliga machte am Sonntag auch vor den Verler Schachfreunden nicht halt. Der Tabellenführer machte im Bonhoeffer-Haus mit einem verdienten, vielleicht aber einen Hauch zu hohen 5,5:2,5-Erfolg den vorzeitigen Wiederaufstieg perfekt.

 

Weil es an acht Brettern nicht zum Partiegewinn reichte, kam eine Überraschung

 

eigentlich nie infrage. Am nächsten dran war Dustin Siebert, dessen Qualitätsgewinn nach hinten raus zum Unentschieden verpuffte. Vorne schnupperten Philipp Lewe kurzzeitig, Thomas Biernath schon deutlich länger und Helge Rettig vorzeitig schon nicht mehr am Remis. Relativ ungefährdete bis interessante Punkteteilungen gab es außerdem an den Brettern von Werner Müller, Jens Hanswillemenke, Jim Knop und Mike Brück.

 

So

17

Feb

2019

Verbandsliga: Ein episches Endspiel als Stimmungskiller

 

Alle nicht mehr Aktiven hatten sich bereits auf ein leistungsgerechtes 4:4 im Verbandsliga-Duell zwischen dem SK Werther II und den SF Verl eingestellt. Viel zu reduziert erschien (eigentlich) das Material im Endspiel mit jeweils einem Springer und zwei Bauern, als dass die Partie (eigentlich) noch entscheidend aus dem Gleichgewicht geraten könnte. Dustin Siebert und sein Gegner hatten trotzdem noch nicht genug und es entwickelte sich ein episches Endspiel, in dem ja (eigentlich) gar nichts mehr passieren konnte. In der fünften Stunde unterlief unserem siebten Brett aber doch noch eine Unaufmerksamkeit, die dann gleich beide Bauern kostete und in einer (eigentlich) gar nicht mehr für möglich gehaltenen 3,5:4,5-Niederlage mündete. Lebbe geht weider! (Sagte schon Dragoslav Stepanovic)

 

Nach zwei Stunden, 18 Zügen und einem immensen weißen Entwicklungsnachteil hieß es durch Jens Hanswillemenke zunächst 1:0 für die Schachfreunde. Während wir dem operierten Knie unseres Spitzenbretts weiterhin gute Besserung wünschen, kam Jens Westerbarkei zu seinem Debüt in der Verbandsliga, und das machte er gar nicht schlecht. Der Weiße wies bereits ein enormes zeitliches Defizit auf, doch als sein Springer auf d6 eindrang, war der Ausgleich nicht mehr zu verhindern. Dafür hielt sich Philipp Lewe am ersten Brett jederzeit schadlos und brachte ein sicheres Remis nach Hause. Leider lief bei Werner Müller nichts zusammen, nach zwei schwachen Züge und einem Turmverlust lagen die Gastgeber vorn. Unterdessen gab Jim Knop die Initiative zwar nie aus der Hand, die Partie geriet aber auch niemals wirklich aus dem Gleichgewicht, sodass ein Remis die logische Folge war. Es folgte der Ausgleich durch Helge Rettig nach gegnerischem Fehlgriff und die Gewissheit, dass heute (eigentlich) nichts mehr schief gehen konnte. Die Punkteteilung in einer weiteren wilden, hochinteressanten Partie von Mike Brück hatte jetzt (eigentlich) nur ein Zwischenschritt zum Mannschaftsremis sein sollen.

 

So

27

Jan

2019

Schizophrenes Schach: Schon wieder klar in Überzahl

 

Überzahl, Unterzahl, Spielausfälle und kein Ende in Sicht: Der heimische Schachsport bekleckert sich in dieser Saison wahrlich nicht  mit Ruhm (und wird trotz einer Unzahl kampfloser Partien sogar um die neue NRW-Klasse aufgestockt!). Nutznießer dieser schizophrenen Entwicklung des Nichtspielens waren diesmal in der Bezirksklasse die ebenfalls erst zum zweiten Mal komplett angetretenen SF Verl II.

Acht Verler hatten gegen vier Vertreter des Bielefelder SK III mit 6:2 leichtes Spiel. Nach kampflosen Punkten für Jan Vorderbrüggen, Annika Kröning, Jochen Bisjak und Nico Glatt erspielte Jens Westerbarkei, dessen Gegner mit drei Figuren gegen die Dame unverhofft aufgab, bereits um 11.30 Uhr die Entscheidung. Die anschließende Niederlage Reinhold Kordtokrax' hatte für den Spielausgang keine Bedeutung mehr. Abschließend remisierte Hans-Peter Stövesand bei seinem Debüt für die Schachfreunde, und auch Thomas Maaß nahm noch einen halben Punkt mit.

 

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