Homepage der Schachfreunde Verl

News

So

17

Mär

2019

Bezirksklasse: Auflösungserscheinungen

 

Die zweite Mannschaft bewirbt sich zurzeit wahlweise um eine Rückstufung zur Sechser-Mannschaft in der Kreisliga oder ihre Auflösung zum Saisonende. Vor einem Jahr noch stolzer Bezirksligist, sind aktuell nur noch knapp 20 Prozent kampflose Partien „spitze“. Mannschaftsführer Jochen Bisjak, der bereits angekündigt hat, diese undankbare Aufgabe in der nächsten Serie nicht mehr übernehmen zu wollen, brachte am Sonntag beim 1:7 gegen den Gütersloher SV V nur noch fünf Spieler ins Bonhoeffer-Haus.

 

Nach drei kampflosen Spielen und weiteren Niederlagen für Jens Westerbarkei und Jochen Bisjak war die Messe schnell gelesen, zumal auch Thomas Maaß am Spitzenbrett einen schlechten Tag erwischte. Dass die Verler Schachfreunde nicht mit der Höchststrafe eines 0:8 das Feld räumen mussten, war dem Engagement von Gerald Römmling und Jugendspieler Jan Vorderbrüggen zu verdanken, die in schwieriger Stellung jeweils noch ein Remis erzielten.

 

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Sa

16

Mär

2019

U20-Verbandsklasse: Den Sieg verschenkt

 

Im ersten von leider nur zwei Saisonspielen wusste unsere U20-Mannschaft mit ihrer doppelten Überzahl nichts anzufangen. Obwohl Philipp Lewe sowie Jan Vorderbrüggen kampflos punkteten reichte es gegen den Gütersloher SV II nur zu einem 3:3.

 

Dabei verliefen die Partien eingangs durchaus verheißungsvoll. Nico Glatt strebte trotz einiger Ungenauigkeiten mit seinem Freibauern bei zwei Mehrbauern Richtung Umwandlung. Leider übersah sein ursprünglich aktiver König dann aber eine Mattstellung. Mit guten Ideen ausgestattet, lief der Abzug bei Klaas Stromberg jedoch ins Leere, kostete erst zu viel Material und schließlich die Partie. Einzig Nico Kerkhoff brachte sein Spiel ganz sicher zur neuerlichen Führung nach Hause. Das reichte aber nicht mehr zum Gesamtsieg, weil Annika Kröning in der Eröffnung eine vorteilhafte Fortsetzung übersah, daraufhin immer kritisch stand und folgerichtig ebenfalls noch verlor.

 

So

10

Mär

2019

Verbandsliga: Oelde in die Regionalliga verabschiedet

 

Die Rückkehr des SV Ennigerloh-Oelde in die Regionalliga machte am Sonntag auch vor den Verler Schachfreunden nicht halt. Der Tabellenführer machte im Bonhoeffer-Haus mit einem verdienten, vielleicht aber einen Hauch zu hohen 5,5:2,5-Erfolg den vorzeitigen Wiederaufstieg perfekt.

 

Weil es an acht Brettern nicht zum Partiegewinn reichte, kam eine Überraschung

 

eigentlich nie infrage. Am nächsten dran war Dustin Siebert, dessen Qualitätsgewinn nach hinten raus zum Unentschieden verpuffte. Vorne schnupperten Philipp Lewe kurzzeitig, Thomas Biernath schon deutlich länger und Helge Rettig vorzeitig schon nicht mehr am Remis. Relativ ungefährdete bis interessante Punkteteilungen gab es außerdem an den Brettern von Werner Müller, Jens Hanswillemenke, Jim Knop und Mike Brück.

 

So

17

Feb

2019

Verbandsliga: Ein episches Endspiel als Stimmungskiller

 

Alle nicht mehr Aktiven hatten sich bereits auf ein leistungsgerechtes 4:4 im Verbandsliga-Duell zwischen dem SK Werther II und den SF Verl eingestellt. Viel zu reduziert erschien (eigentlich) das Material im Endspiel mit jeweils einem Springer und zwei Bauern, als dass die Partie (eigentlich) noch entscheidend aus dem Gleichgewicht geraten könnte. Dustin Siebert und sein Gegner hatten trotzdem noch nicht genug und es entwickelte sich ein episches Endspiel, in dem ja (eigentlich) gar nichts mehr passieren konnte. In der fünften Stunde unterlief unserem siebten Brett aber doch noch eine Unaufmerksamkeit, die dann gleich beide Bauern kostete und in einer (eigentlich) gar nicht mehr für möglich gehaltenen 3,5:4,5-Niederlage mündete. Lebbe geht weider! (Sagte schon Dragoslav Stepanovic)

 

Nach zwei Stunden, 18 Zügen und einem immensen weißen Entwicklungsnachteil hieß es durch Jens Hanswillemenke zunächst 1:0 für die Schachfreunde. Während wir dem operierten Knie unseres Spitzenbretts weiterhin gute Besserung wünschen, kam Jens Westerbarkei zu seinem Debüt in der Verbandsliga, und das machte er gar nicht schlecht. Der Weiße wies bereits ein enormes zeitliches Defizit auf, doch als sein Springer auf d6 eindrang, war der Ausgleich nicht mehr zu verhindern. Dafür hielt sich Philipp Lewe am ersten Brett jederzeit schadlos und brachte ein sicheres Remis nach Hause. Leider lief bei Werner Müller nichts zusammen, nach zwei schwachen Züge und einem Turmverlust lagen die Gastgeber vorn. Unterdessen gab Jim Knop die Initiative zwar nie aus der Hand, die Partie geriet aber auch niemals wirklich aus dem Gleichgewicht, sodass ein Remis die logische Folge war. Es folgte der Ausgleich durch Helge Rettig nach gegnerischem Fehlgriff und die Gewissheit, dass heute (eigentlich) nichts mehr schief gehen konnte. Die Punkteteilung in einer weiteren wilden, hochinteressanten Partie von Mike Brück hatte jetzt (eigentlich) nur ein Zwischenschritt zum Mannschaftsremis sein sollen.

 

So

27

Jan

2019

Schizophrenes Schach: Schon wieder klar in Überzahl

 

Überzahl, Unterzahl, Spielausfälle und kein Ende in Sicht: Der heimische Schachsport bekleckert sich in dieser Saison wahrlich nicht  mit Ruhm (und wird trotz einer Unzahl kampfloser Partien sogar um die neue NRW-Klasse aufgestockt!). Nutznießer dieser schizophrenen Entwicklung des Nichtspielens waren diesmal in der Bezirksklasse die ebenfalls erst zum zweiten Mal komplett angetretenen SF Verl II.

Acht Verler hatten gegen vier Vertreter des Bielefelder SK III mit 6:2 leichtes Spiel. Nach kampflosen Punkten für Jan Vorderbrüggen, Annika Kröning, Jochen Bisjak und Nico Glatt erspielte Jens Westerbarkei, dessen Gegner mit drei Figuren gegen die Dame unverhofft aufgab, bereits um 11.30 Uhr die Entscheidung. Die anschließende Niederlage Reinhold Kordtokrax' hatte für den Spielausgang keine Bedeutung mehr. Abschließend remisierte Hans-Peter Stövesand bei seinem Debüt für die Schachfreunde, und auch Thomas Maaß nahm noch einen halben Punkt mit.

 

So

20

Jan

2019

Verbandsliga: Gäste-Unterzahl schrumpft zum Duo

 

Das Personalgerüst des mit offiziell 130 Mitgliedern gesegneten Gütersloher SV war am Wochenende offenbar derart angeschlagen, dass sich am Ende nur noch zwei Vertreter der dritten Mannschaft zum Nachbarschaftsderby in der Verbandsliga nach Verl schleppten, um dort die Absage zu übermitteln.

 

Dem Vernehmen nach hatten ursprünglich vier Gästespieler im Bonhoeffer-Haus antreten wollen, ehe diese dann in Kenntnis der gravierenden Unterzahl zu einem Duo zusammenschrumpften und der Mannschaftskampf dadurch mit 8:0 vorzeitig beendet war. Beim mannschaftsinternen Blitzturnier lief Thomas Biernath anschließend nach 14 Runden mit einem halben Punkt Vorsprung auf Werner Müller ins Ziel.

 

So

16

Dez

2018

Verbandsliga: Wenn eine Niederlage nicht so weh tut…,

 

dann geht man mit der Gewissheit vom Brett, dass man alles gegeben hat und der Gegner schlicht überlegen war

 

- und das traf im Verbandsliga-Duell zwischen den Schachfreunden Verl und dem SV Bad Oeynhausen nominell betrachtet in allen acht Partien zu. Mit 2,5:5,5 schlugen wir uns allemal gut.

 

Eine scharfe Fortsetzung ausnahmsweise bewusst ausschließend, ging es in symmetrischer Stellung mit einem Remis durch Jens Hanswillemenke ins Rennen. Dass Thomas Biernath dem Oeynhausener FM nicht stand hielt, kommt halt vor. Keinen Vorwurf konnte man auch gegen das Angriffsspiel von Mike Brück erheben, dem leider ein Tempi zum Ausgleich fehlte. Dass Reinhold Kordtokrax nach starkem Gegenspiel die Bedenkzeit ablief, war ebenfalls nicht spielentscheidend. Dafür nutzte Helge Rettig ein nur scheinbar verheißungsvolles weißes „Gespenst“ zum Anschluss. Nichts zu Meckern gab es auch gegen das findige Remis von Jim Knop, dessen Gegner gut 200 Zähler mehr auf die Waage brachte. Viel hätte dann auch nicht mehr zu einer Punkteteilung bei Dustin Siebert gefehlt. Lobenswert war dann das abschließende Remis. Philipp Lewe hielt allen Angriffen bis zum Schluss erfolgreich stand.

 

Die SF Verl wünschen eine frohe Jahresendzeit!

 

Sa

08

Dez

2018

Kegeln statt U14-Verbandsklasse

 

Dass der heutige Doppelspieltag in der U14-Verbandsklasse für die Verler Teilnehmer schlussendlich auf die Kegelbahn verlegt wurde, hatte sich bis kurz vor Spielbeginn noch nicht abgezeichnet. Zwar hatte die erste Mannschaft des SV Ennigerloh-Oelde ihre Spiele im Bonhoeffer-Haus am Vormittag abgesagt, die zweite Mannschaft die Partien gegen die SF Verl und Reisepartner Hövelhofer SV aber bestreiten wollen. Deren Fahrer fand dann aber nur einen Spieler vor, sodass um 14.55 Uhr auch hier die Absage stand und alle Beteiligten die Schachbretter wieder einräumen konnten. Während es für die Hövelhofer wieder nach Hause ging, konnten die Verler zur Entschädigung mit vier Punkten im Gepäck noch zum Weihnachtskegeln antreten.

 

So

02

Dez

2018

Bezirksklasse: Sechs Verler nach 0:3 noch 5:3-Sieger

 

Mannschaftsführer Jochen Bisjak hatte wirklich alle Register gezogen und zur Akquise von Mitspielern sogar Hausbesuche gemacht. Auch sein nimmermüder Einsatz konnte nicht verhindern, dass die SF Verl II in der Bezirksklasse aufgrund einer Krankmeldung und eines trotz wiederholter fester Zusage neuerlich nicht angetretenen Wiederholungstäters  am Sonntag nur sechs Akteure an die acht Bretter brachten.

 

Obwohl Jens Westerbarkei daraufhin eine Miniatur zum 0:3 unterlief, kämpften sich seine Mannschaftskollegen noch zu einem 5:3-Erfolg beim Gütersloher SV VII. Nachdem Pascal Rieksneuwöhner vorzeitig matt gesetzt hatte, lief plötzlich alles wie am Schnürchen: Jan Vorderbrügge gewann einen Turm – 2:3, Jochen Bisjak ebenfalls – 3:3, dann auch Reinhold Kordtokrax – 4:3. Etwaige Sorgen um das wilde Treiben am Spitzenbrett zerstreute Thomas Maaß mit einem Figurengewinn: 5:3!

 

So

18

Nov

2018

Verbandsliga: Sieglos in Minden

 

An einem Tag, an dem schrittweise aber auch wirklich alles gegen uns lief, blieben die Schachfreunde Verl erstmals an allen acht Brettern sieglos. Mit 1,5:6,5 fiel die Verbandsliga-Niederlage beim SK Minden dann auch entsprechend deutlich aus.

 

Dass nach der Eröffnung gar nichts auf ein derartiges Ergebnis hingedeutet hatte, nach drei Remis vielmehr auch ein potenzieller Auswärtssieg im Raum und auf den Brettern stand, erwies sich als wertlos. Vier einzügige Fehlgriffe und ein sorgloses Figurenopfer warfen die Verler in der Endabrechnung weit zurück. Jetzt gilt es bis zum Jahresfinale die Schürfwunden zu lecken, die angesichts von 4:4 Punkten aber auch keine dramatischen Spuren hinterlassen sollten.

 

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