Bezirksliga: Vizemeister trotz Selbstmatt

Die letzte Partie der auslaufenden Bezirksliga-Saison mündete in einem Selbstmatt. In klarer Gewinnstellung bugsierte Thomas Maaß seinen König auf ein Feld, das ihm keinen Rückzug mehr ermöglichte. Statt des scheinbar sicheren Siegs für die Schachfreunde Verl hieß es nach fünfeinhalb Stunden urplötzlich 4,5:3,5 für den Rhedaer SV II. Dass wir trotzdem auf Rang zwei als Vizemeister einliefen, versüßte die unnötige Niederlage zumindest ein wenig.

Die Rhedaer waren im Abstiegskampf auf Punkte angewiesen und gingen entsprechend engagiert an die Bretter. Ersatzspieler Simon Stolte sorgte für das 1:0, nachdem er zunächst schlecht aus der Eröffnung gekommen war. Das sollte es aus Verler Sicht dann aber fast schon gewesen sein. Mike Brück nahm in ausgeglicher Stellung eine Punkteteilung an. Nachdem Jens Westerbarkei seine Partie verloren hatte, ging es mit einem 1,5:1,5 in die weiteren Duelle.

Dabei kamen Michael Popiolek und Jim Knop allen Gewinnversuchen zum Trotz nicht über ein Remis hinaus. Bei beiderseitigem Königsangriff hatte Jens Hanswillemenke unterdessen einen Bauern eingebüßt. Nachdem sich der Rauch gelegt hatte und das Material zurückgewonnen war, stand auch hier ein Unentschieden. Da sich Daniel Grusdas parallel in einem Endspiel mit Läufer und Bauer gegen Turm und Bauer schadlos hielt, deutete beim Zwischenstand von 3,5:3,5 eigentlich alles auf einen Verler Sieg hin. Rheda nahm das Selbstmatt dankbar an, bedeutet es doch den schon nicht mehr für möglich gehaltenen Klassenerhalt.

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