Trainingslager (Paderborn und Oberösterreich): Zwei 2300er Leistungen und ein Turniersieg

Noch nie in der Geschichte des Paderborner Schachtürkencups hatte es ein Turniersieger auf sieben Gewinnpartien gebracht. Unser Spitzenbrett Adrian Jakubowski knackte diesmal den Rekord und brachte es dank der neuen Drei-Punkte-Regel im B-Turnier auf sagenhafte 21 Punkte. Damit verwies er die Konkurrenz nicht nur deutlich auf die Plätze, sondern erspielte sich nebenbei noch eine 2300er Leistung. Damit konnte auch Dominik Plaßmann aufwarten. Im A-Turnier machte er seinen durchwachsenen Verler Vereinspokal mit fünf Punkten aus sieben Runden mehr als wett. Seine starken Leistungen zog er bis zum Schluss durch, als er in der letzten Runde gegen IM Dirk Schuh remisierte. Auch die weiteren Verler im Paderborner Trainingslager wussten zwischen den Feiertagen bis auf Ausnahmen zu überzeugen. Philipp Lewe gewann mit 4,5 Punkten den Jugendpreis des B-Turniers und taxierte seine DWZ erstmals auf über 1600. Dabei hatte er das Pech in der letzten Runde ausgerechnet gegen seinen Vereinskollegen Kuba Jakubowski antreten zu müssen. Daniel Grusdas hatte sich etwas mehr als 4,5 Punkte erhofft, während Jonas Kerkhoff im Endspurt mit vier Punkten über 1400 DWZ sprang. Die gleiche Ausbeute verzeichnete Julian Grusdas, für Thomas Maaß standen drei Siege zu Buche.

Im wunderschön gelegenen Aschach an der Donau nutzte Simon Stolte das Traningslager Oberösterreich, um ebenso wie Philipp die 1600er-Hürde zu überspringen. Dazu reichten ihm drei Punkte aus sieben Runden im B-Turnier < 2000 DWZ. Dass er in der Schlussrunde eine Gewinnpartie zum Verlust entgleiten ließ, trübte sein starkes Turnier unwesentlich. Mit 4,5 Punkten und Platz 18 unter 99 Teilnehmern erreichte Jens Hanswillemenke zwar sein Minimalziel. Nach 3/4 hatte er sich zur Halbzeit aber durchaus mehr erhofft. Zufrieden sein konnte Michael Popiolek mit seinen Punkteteilungen gegen die Nummern drei und vier der Setzliste. Das vierte Remis in Folge brachte ihm zum Schluss vier Punkte ein. Gemessen an seinem Stellungspotenzial hätte Jim Knop die meisten Punkte einfahren müssen. Da die Umsetzung jedoch hakte, beendete er das Turnier mit drei Zählern.

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