Dramatik in der Kreisliga: Die Dame verloren und auf Zeit gewonnen

Dank eines dramatischen Partieverlaufs am ersten Brett haben sich die SF Verl II im Kreisliga-Spitzenspiel beim Rhedaer SV III mit 5:3 durchgesetzt. Jens Westerbarkei war in gegnerischer Zeitnot massiv unter Druck geraten. Gerade als er einzügig die Dame einbüßte, überschritt sein Gegenüber die Bedenkzeit und der Punkt zum spielentscheidenden 5:2 ging an Verl.

Zu Beginn hatte Reinhold Kordtokrax für einen sicheren Punkt gesorgt. Der Ausgleich fiel am Brett von Falk Helfberend, wo vorzeitig ein Springer gefallen war, dessen mögliche Rückeroberung dann leider ausblieb. In einer schönen, durch einen Qualitätsverlust nur zwischenzeitlich verunstalteten Partie brachte Jonas Kerkhoff uns mit einer erquickenden Kombination wieder in Führung. Bruder Nico erhöhte am siebtem Brett nach massivem Materialgewinn auf 3:1. Leider ließ Dustin Siebert den schon sicher geglaubten Sieg mit einem wandernden König noch entgleiten, sodass es weiter spannend blieb. Julian Grusdas antwortete nach fehlerfreiem Spiel ungefährdet zum 4:2, ehe „der Beamte“ am Spitzenbrett ordentlich Massel hatte. Abschließend kämpfte Thomas Maaß noch lange gegen seine erste Saisonniederlage an. Im Leichtfigurenendspiel ließ sich sein Bauernopfer aus dem Mittelspiel dann nicht mehr kompensieren.

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