Viererpokal bis zur letzten Patrone

Als um halb eins die letzte Figur fiel, mussten die Schachfreunde Verl am Mittwochabend in eine unglückliche Pokalniederlage einwilligen. Nachdem wir in einem extrem engen Match gegen den TuS Brake den möglichen Losentscheid verweigert hatten, setzten sich die Gäste noch mit 2,5:1,5 durch.

Dabei hatte Thomas Biernath über fünf Stunden fast alles richtig gemacht, konsequenterweise ein abschließendes viertes Remis abgelehnt und gegen seinen umsichtig verteidigenden Gegenüber alle Ressourcen ins Spiel gebracht. Herausgekommen war eine potenzielle Gewinnstellung, in der er jedoch statt seinen Freibauern laufen zu lassen kurz vor Schluss eine Gabel kassierte, was dem mannschaftsinternen Lob für seine Spielführung aber keinen Abbruch tat.

Eingangs trennte sich Helge Rettig, dessen Spiel gegen den weißen Isolani-Bauern mit schwindendem Material verflachte, am Spitzenbrett remis. Daniel Grusdas musste für das gleiche Resultat all sein taktisches Können aufbieten, um einen abseitigen Springer auf h3 zu einem Riesen erwachen zu lassen. Daraufhin spielte Adrian Jakubowski in einem Läuferendspiel mit Raumvorteil noch lange auf Gewinn, ehe der Abtausch der Leichtfigur das dritte Remis besiegelte.

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