Verbandsklasse: Doppelschlag nach sechs Stunden

Die ersten Punkte sind auf dem Verbandsklassen-Konto. Mit einem Doppelschlag vor der finalen Zeitkontrolle haben sich die Verler Schachfreunde als Aufsteiger am ersten Spieltag mit 5,5:2,5 beim SK Königspringer Lemgo II behauptet. Das deutliche Ergebnis täuscht indes über den bisweilen dramatischen Spielverlauf hinweg. Die erste Gewinnpartie der neuen Saison ging auf die Kappe von Daniel Grusdas, der seinen Gegenüber taktisch aushebelte und matt setzte. Michael Popiolek willigte in unklarer Stellung in ein Kurzremis ein, ehe Jens Hanswillemenke mit einem vorzeitigen Einschlag auf f7 nebst Mattangriff auf 2,5:0,5 erhöhte. Dabei blieb es lange Zeit. Dann verkürzten die Lemgoer, weil Philipp Lewe zwar mit einer netten Lösung für sein Stellungsproblem aufwartete, seine drei Bauern für die Figur aber leider nicht halten konnte. Anschließend war Jim Knop mit seinem Remis bei drei Minuten Restbedenkzeit für knapp 20 Züge sehr zufrieden. Mike Brück, der zwischenzeitlich sehr komfortabel stand, hielt seine Serie und steuerte ein weiteres Unentschieden zum 3,5:2,5-Zwischenstand bei. Zum Abschluss ging es dann über die volle Distanz, wobei Adrian Jakubowski ein schwer remisträchtiges Turmendspiel zum Sieg durchmogelte. Helge Rettig setzte noch einen drauf. Nach zähem Lavieren gewann er zunächst einen, dann zwei Bauern und schließlich auch folgerichtig die Partie.

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