Verbandsliga: Der Wahnsinn geht weiter

 

 

Nachdem Bürgermeister Michael Esken die neue Saison in der Verbandsliga mit dem ersten Zug am Spitzenbrett eröffnet hatte, fand die Erfolgsserie ihre unverhoffte Fortsetzung. Trotz nomineller Unterlegenheit setzten sich die Verler Schachfreunde bei ihrem 19. Sieg in Folge zum Auftakt im Bonhoeffer-Haus deutlich mit 6,5:1,5 gegen TuRa Elsen durch.

Daniel Grusdas kam eingangs am dritten Brett zu einem ungefährdeten Schwarz-Remis. Die Weichen zum Sieg stellte daraufhin Mike Brück. In einer kämpferischen Partie fand er ins Spiel zurück, kam schließlich sogar klar in Vorteil und bescherte uns den Führungstreffer. Kurz vor der Zeitkontrolle legte Philipp Lewe nach. Dem gegnerischen Angriff hielt er einen Materialvorteil entgegen. Dank umsichtiger Verteidigung brachte Philipp dann seine Ressourcen ins Rennen und fuhr den Sieg sicher nach Hause. Beim 3,5:0,5 hatte Jens Hanswillemenke im sechsten Zug die Qualität geopfert und damit die weiße Entwicklung nachhaltig gehemmt. Ein gegnerischer Fehler lieferte im Mittelspiel schließlich eine Mattkombination. Für den vorzeitigen Sieg sorgte nun Adrian Jakubowski. Kuba war peu à peu besser ins Spiel gekommen und zauberte schließlich einen sehenswerten Gewinnzug aufs Brett. Es kam noch besser. Auf eine weiße Bauernschwäche lauernd, übernahm Helge Rettig im Schwerfiguren-Endspiel die Initiative und wickelte daraufhin in ein gewonnenes Bauernendspiel ab. Für den sechsten Verler Sieg sorgte Jim Knop, dessen Türme erfolgreich ins gegnerische Lager eingedrungen waren. Pech hatte einzig Michael Popiolek, der bei der beidseitig angestrebten Bauernumwandlung mit seinem Springer gegenüber dem gegnerischen Läufer das Nachsehen hatte.

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