Verbandsliga: Die Serie ist gerissen

 

Zur Zwanzig hat es dann doch nicht mehr gereicht: Nach 19 Siegen in Folge unterlagen die Verler Schachfreunde am Sonntag beim nominellen Aufstiegsfavoriten Bielefelder SK mit 2,5:5,5, schnupperten zwischenzeitlich aber zumindest an einem Punktgewinn. Nach der ersten Zeitkontrolle schien noch alles möglich. Jens Hanswillemenke und Jim Knop hatten ein ausgeglichener Position jeweils remisiert. Für Adrian Jakubowski war nach einem vergifteten Bauernfraß in unterentwickelter Stellung nichts mehr zu holen. Dafür spielte Falk Helfberend bei seinem Verbandsliga-Debüt groß auf. Der unkonventionellen weiße Eröffnungswahl hielt er locker Stand und nahm dann in gegnerischer Zeitnot siegbringend eine Figur mit. Kurz darauf musste Daniel Grusdas erstmals wieder in eine Niederlage einwilligen. Fast hätte Mike Brück nach einmal mehr kämpferischem Spiel für den neuerlichen Ausgleich gesorgt, doch mit einem Qualitätsvorteil hatte er die verbundenen schwarzen Freibauern unterschätzt und sich mit einem Remis begnügen müssen. Ähnlich erging es Philipp Lewe. Dessen Partie schien nach acht Zügen schon abgeschrieben, doch zahlreiche Drohungen verhießen bei drei Bauern für eine Figur sogar einen Gewinn, ehe die gegnerische Routine den Ausschlag zu seinen Ungunsten gab. Zum Schluss erwischte es dann auch Helge Rettig, der in seinem dritten Jahr für die Schachfreunde im Springer-Endspiel erstmals den Kürzeren zog,

Besucher

Besucherzaehler