Verbandsliga: Trauriger Spielverlauf in Gütersloh

 

Beim letzten Mal war noch ein Schuss Pech im Spiel. An der deftigen 2,5:5,5-Niederlage der Schachfreunde Verl bei der Neuauflage des Nachbarschaftsduells gegen den Gütersloher SV III gab es nach traurigem Spielverlauf hingegen nichts zu deuteln.

 

Früh hatte Philipp Lewe mit einem schön herausgespielten Schwarz-Sieg die Weichen für einen erfolgreichen Sonntag gestellt. Die meisten Mannschaftskollegen spielten dann aber nur über drei Stunden auf Augenhöhe und vergaben dabei ihre Chancen. Unterdessen Falk Helfberend entscheidendes Material eingestellt hatte und das Comeback von Werner Müller ebenfalls nicht vom erhofften Erfolg gekrönt wurde, nahm das Unheil seinen Lauf. Jens Hanswillemenke hätte ein Remis mitnehmen können, ließ sich in guter Stellung aber zu einem wilden und wirkungslosen Angriff hinreißen, der das Läuferopfer niemals rechtfertigte. Kurz darauf war auch bei Mike Brück Schluss, dessen Figuren unter dem Druck auf die Felderschwäche d6 irgendwann zusammenbrachen bzw. vom Brett verschwanden. Bei Michael Popiolek zeigte der Rechner bereits einen entscheidenden Vorteil von +5 an, ehe er den Weißspieler wieder ins Spiel kommen ließ und ebenfalls noch verlor. Da half es dann auch nichts, dass Thomas Biernath am Spitzenbrett weiter ungeschlagen blieb und erstmals überhaupt eine Partie remisierte. Positiv hervorzuheben war zum Schluss noch das Spiel von Jim Knop, der sich am fünften Brett mit einem vollen Punkt belohnte.

 

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