Verbandsliga: Ein achtbarer Auftritt

 

Über knapp sechs Stunden wehrten sich die Schachfreunde bei der SG Kirchlengern redlich, mehr als eine knappe 3,5:4,5-Niederlage und ein am vorherigen Spiel gemessen achtbarer Auftritt waren aber nicht drin.

 

Derweil Falk Helfberend der Routine des Kirchlengerner Altmeisters nach hinten raus nicht mehr gewachsen war, verschärfte sich das Spiel an den Brettern eins, zwei und sieben zusehends. Mike Brück wurde daraufhin nach starkem Spiel und kluger Abwicklung mit dem Ausgleich belohnt. Parallel sah die Partie von Jens Hanswillemenke nach zwei Weiß-Niederlagen bei einem Remis mit den schwarzen Steinen wieder etwas besser aus. Jim Knop machte erst eine Fesselung, dann die Bedenkzeit zu schaffen, und Kirchlengern lag wieder vorn. Daran änderte sich auch nichts mehr. Thomas Biernath hatte nach zeitraubender Streckenführung mit gegnerischer Unterstützung (Respekt!) so gerade noch spielen dürfen, griff dann aber mit offenem Visier fehl. Lange Zeit hatte Helge Rettig die Partie bestimmt und eine Qualität mit Minusbauern mitgenommen. Das reichte leider nicht, denn den Türmen blieb das Herz der gegnerischen Stellung verwehrt, sodass ein Remis die logische Folge war. Philipp Lewe stand im Verlauf des Mittelspiels dicht vor einer Überraschung. Dann entglitt ihm zwischenzeitlich die Partie, doch im Damenendspiel mit doppeltem Minusbauern hielt er bis zum Schluss ein Dauerschach aufrecht. Diese kämpferische Vorlage machte sich abschließend Michael Popiolek zu eigen. Fast 540 Minuten waren gespielt, als zwei Freibauern schließlich siegreich voranschritten.

 

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